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06. März 2026

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Feministische Arbeitskämpfe:
Gemeinsam für ein gutes Leben für alle!

Wer putzt, pflegt, erzieht und kommt trotzdem nicht über die Runden? Meistens Frauen. Wer schuftet, bis der Körper streikt und wird dafür immer noch unterdurchschnittlich bezahlt? Meistens Frauen. Unbezahlte Sorgearbeit, der Gender Pay Gap, fehlende Absicherung für Selbstständige: Das ist kein Zufall. Das hat System. Und wir haben es satt.

Am 8. März kämpfen wir gemeinsam für ein gutes Leben für alle. Für eine Vier-Tage-Woche, gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit, echte Absicherung und das Recht, selbst über unser Leben und unseren Körper zu entscheiden. Weil ein gutes Leben für alle keine Utopie ist. Sondern eine Frage der Macht.

Veranstaltungen am 8. März:

  • Linkstreff Luckenwalde, Rudolf-Breitscheid-Straße 19, 14943 Luckenwalde,
    10 Uhr
  • Linkstreff Ludwigsfelde, Maxim-Gorki-Straße 10, 14974 Ludwigsfelde, 10 Uhr
  • Linkstreff Jüterbog, Große Straße 62, 14913 Jüterbog, 15 Uhr
  • Quergebäude Goetheplatz, Wiesenburg (Mark), 14 Uhr
  • Frauen*Streik, Luisenplatz, Potsdam (Achtung: Montag 9. März!!!), 14-19 Uhr
  • Geschäftsstelle der Linken in Rathenow, Goethestr. 4a, ab 14 Uhr
  • Bürgerhaus Hohenstücken, ab 14 Uhr
  • Kleinleipischer Str. 6, Lauchhammer, ab 15 Uhr
  • Aula der Bernhard-Kellermann Oberschule in Senftenberg (Achtung: Montag 9. März!!!), ab 17 Uhr

Aus dem Landesverband

Katharina Slanina: Anspruch und Wirklichkeit

Katharina Slanina: Anspruch und Wirklichkeit

SPD und CDU haben heute in Potsdam den Entwurf ihres Koalitionsvertrages vorgestellt. In einer ersten Bewertung kommentiert die Landesvorsitzende der …

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Katharina Slanina: „Nie wieder!“ heißt heute praktisch handeln!

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In dieser Woche gedenken wir der Verhaftung der fast 100 Sinti und Roma in Brandenburg zwischen dem 3. und 8. …

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Stephan Wende: Inklusion steht nicht zur Disposition!

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Die Linke teilt die Kritik des Landeselternrates an der Kürzung von 345 Lehrerstellen bei steigenden Schülerzahlen und unterstützt die Forderungen …

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Aus den Kreisen

Potsdam: Energetischer Standardabbau mit Vollgas in die Nebenkostenerhöhung

Die Verwaltung Aubel möchte die SVV heute ein „Moratorium zur Kostensenkung beim Bauen in Potsdam“ beschließen lassen. Dadurch sollen energetische Bau- und Sanierungsstandards ausgesetzt werden. Anja Günther, Stadtverordnete im Bauausschuss für die Potsdamer Linksfraktion erklärt dazu:

„Hinter diesem Moratorium verbirgt sich die Aussetzung von Standards für energetisch effizientes Bauen und Sanieren. Das mag vielleicht kurzfristig billiger für die ProPotsdam sein, bedeutet aber langfristig höhere Heizkosten für die Mieter*innen und den Wegfall von Baustandards, mit denen die Wärmewende steht und fällt. Da dieses Moratorium nicht nur für die ProPotsdam, sondern auch für den KIS gelten soll, würde das auch bedeuten, dass auch unsere Kitas und Schulen für einen vermeintlichen kurzfristigen Bauturbo-Effekt auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen mit minderwertigen Standards saniert werden. Wir als Linke lehnen diesen versteckten langfristigen Heizkostenhammer für die Mieter*innen der ProPotsdam entschieden ab. Diese Kurzsichtigkeit sorgt nicht für einen Bauturbo, sondern dafür, dass wir mit Vollgas steigende Nebenkosten und damit den Mietenwahnsinn weiter anheizen.“

Aus den LAGen

LAG Senior*innenpolitik: Die LAG Seniorenpolitik wird den Finger auf jeden Posten legen

Ein erster Blick in den Koalitionsvertrag offenbart jede Menge Absichtserklärungen, auch im Hinblick auf seniorenpolitische Forderungen, wie sie der Landesseniorenbeirat und die LAG Senior*innenpolitik aufgestellt haben. Darunter die Aufnahme von Pflege vor Ort in das Landespflegegesetz, der Erhalt und der Ausbau wohnortnaher gesundheitlicher Versorgung, neue Wege der Mobilität, der Erhalt des Deutschlandtickets, das wir um ein Seniorenticket aufwerten wollen, Weichenstellungen für mehr bezahlbaren Wohnraum, die Stärkung der Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser und Begegnungsstätten, unsere Forderung nach einer Aufwertung der Ehrenamtskarte und ein weiteres Agieren auf der Basis Seniorenpolitischer Leitlinien. Konkrete Maßnahmen sind allerdings kaum erkennbar. Im Gegenteil – alles steht unter Haushaltsvorbehalt. Und das vor dem Hintergrund eines Milliardendefizits. Tatsächliche Verbesserungen für die wachsende Zahl älterer Brandenburger*innen sind also höchst zweifelhaft.

Am 20. März werden wir uns in der nächsten Beratung der LAG eingehender mit dem Vertrag beschäftigen und auch unsere nächsten Schritte in Vorbereitung auf die bislang für Juni vorgesehene Mitgliederversammlung besprechen. Da die Koalitionäre alles unter Finanzierungsvorbehalt gestellt haben, müssen wir hartnäckig dranbleiben und uns auch für den Erhalt des Landesseniorenbeauftragten stark machen. Es gibt viel zu tun. Bleiben wir dran und legen den Finger auf jeden Posten.

Aus dem Bundestag

Isabelle Vandre: Steuerkriminelle kein Thema für Bundesregierung

Die Bundesregierung stellte vergangene Woche einen Aktionsplan gegen Organisierte Kriminalität vor. Doch konkrete Maßnahmen gegen Steuerkriminalität: Fehlanzeige.

"Kriminelle Banken und Unternehmen betrügen uns alle durch organisierte Steuerhinterziehung laut Schätzungen jährlich um 125 Milliarden Euro. Doch das thematisiert die Bundesregierung in ihrem Aktionsplan gegen Finanzkriminalität überhaupt nicht. Stattdessen reduziert sie Organisierte Kriminalität schon wieder auf Clans oder Kartelle und reproduziert damit rassistische Stereotype", erklärt Isabelle Vandre, Sprecherin zur Bekämpfung von Finanzkriminalität, zum Kabinettsbeschluss eines Aktionsplanes gegen Geldwäsche, Finanz- und Drogenkriminalität. Vandre weiter: "Der Kampf gegen Steuerkriminelle und die Schließung von Steuerschlupflöchern müssen Schwerpunkt der Debatte über Finanzkriminalität werden. Steuerhinterziehung muss endlich als Straftatbestand mit verbrecherischem Charakter gesetzlich verankert und geahndet werden."

Christian Görke: Neue Koalition, alte Masche SPD und CDU beschließen Sparkurs für Brandenburg

Dieser Koalitionsvertrag ist alter Wein in neuen Schläuchen und ihrer Verantwortung für Brandenburg kommt die neue Regierung damit nicht nach. Aufbruch und neue Wege für Brandenburg sind nicht zu erkennen. In der Präambel werden alle Vorhaben unter Haushaltsvorbehalt gestellt und das bei Deckungslücken von mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr. Diese klaffende Lücke soll dann mit Sparkursen in anderen Bereichen geschlossen werden. Eine grob fahrlässige Nummer! Wo und wie viel genau gekürzt werden soll, werden die Haushaltsverhandlungen zeigen. Aber während sich Woidke und Keller schon darüber Gedanken machen, welche Stellen sie als erstes im öffentlichen Dienst streichen, wissen wir: Diese Kürzungen sind nicht nötig.

Es bräuchte stattdessen Konzepte, um die Einnahmen von Brandenburg abzusichern und zu erhöhen. Dazu würde die Wiederaktivierung der Vermögenssteuer gehören, wie es das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seiner neuesten Studie für den Bund und auch für Brandenburg vorschlägt. Als Landessteuer würde sie Brandenburg jährlich drei Milliarden Euro einbringen, davon würden mit rund 500 Millionen Euro die Kommunen partizipieren. Diese Vermögenssteuer würde von 99 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger gar nicht erhoben werden, sondern sich nur auf den neuen deutschen Geldadel beziehen. Das wäre verantwortungsvolles Handeln, doch mit dem angekündigten Sparkurs habe ich für diese Regierung wenig Hoffnung.

Christin Willnat: Schulstreiks in Brandenburg an der Havel und Rathenow

Hunderte junge Menschen gingen auf die Straße, um gegen die die Wehrpflicht zu protestieren.
Eine Generation die längst Verantwortung zeigt braucht keinen Zwangsdienst! | Weiterlesen

Aus dem EU-Parlament

Martin Günther: Industrial Accelerator Act Dekarbonisierung raus, Naturschutz unter Druck

Aus der angekündigten industriepolitischen Zeitenwende droht ein einknickendes Minimalkonzept zu werden: Die aktuellen Entwürfe zum Industrial Accelerator Act (IAA) verwässern die ursprünglich ambitionierte Dekarbonisierungsagenda - bis hin zum symbolträchtigen Schritt, den Begriff „Dekarbonisierung“ sogar aus dem Titel zu streichen. Die energieintensive Industrie verursacht rund 20 Prozent der gesamten CO₂-Emissionen in der EU - wer die Klimaziele ernst nimmt, muss konsequent dekarbonisieren.

Besonders alarmierend ist zudem der Angriff auf Naturschutzstandards: Energieintensive Branchen sollen pauschal als „strategisch“ gelten, Großprojekte wie wasserstoffbasierte Stahlöfen könnten automatisch den Status „überragendes öffentliches Interesse“ erhalten, mit der Gefahr, Umweltauflagen aus der Habitat- und Wasserrahmenrichtlinie zu umgehen. Wenn solche Privilegierungen zentral entschieden werden, drohen Umweltprüfungen zur Formalie zu verkommen und Beteiligungsrechte von Bürger*innen ausgehöhlt zu werden. Dabei ist klar: Wettbewerbsfähigkeit darf kein Selbstzweck sein und Klimaschutz gegen Industriepolitik auszuspielen, schwächt Europa. | Weiterlesen

Komm mit nach Brüssel ins Europäische Parlament! Jetzt anmelden für die Fahrt mit Martin vom 6. - 9. September. | Hier anmelden

Aus dem Bundesverband

Die Programmdebatte startet!

Die Partei arbeitet an ihrem neuen Grundsatzprogramm und jede Stimme zählt. Im Online-Debattencamp können Mitglieder und Interessierte direkt mitdiskutieren: Wie gehen wir mit dem Rechtsruck um? Was bedeutet sozial-ökologische Transformation konkret? Wie sieht eine linke Friedenspolitik aus?

Inputvideos, Texte, Online-Konferenzen und offene Debatten machen es möglich, sich einzubringen; egal wie viel Zeit ihr habt. Macht mit und schreibt mit uns das Programm, das wir für die kommenden Jahre brauchen.

Alle Themen und Einstiegsmöglichkeiten gibt es hier.

Ausschreibungen

Sachbearbeiter*in Personal (w/d/m, Teilzeit, befristet)

Die Bewerbungsfrist ist der 05.03.2026. | Zur Ausschreibung

Sachbearbeiter*in im Studienwerk (w/d/m, Teilzeit, befristet)

Die Bewerbungsfrist ist der 05.03.2026. | Zur Ausschreibung

Projektmanager*in (w/d/m)
für das Projekt Bildungsoffensive in der Region Nord
(Vollzeit, befristet auf 2 Jahre)

Die Bewerbungsfrist ist der 05.03.2026. | Zur Ausschreibung

Projektmanager*in (w/d/m)
für das Projekt Bildungsoffensive in der Region Ost
(Vollzeit, befristet auf 2 Jahre)

Die Bewerbungsfrist ist der 05.03.2026. | Zur Ausschreibung

Projektmanager*in (w/d/m)
für das Projekt Bildungsoffensive in der Region Süd
(Vollzeit, befristet auf 2 Jahre)

Die Bewerbungsfrist ist der 05.03.2026. | Zur Ausschreibung

Projektmanager*in (w/d/m)
für das Projekt Bildungsoffensive in der Region West
(Vollzeit, befristet auf 2 Jahre)

Die Bewerbungsfrist ist der 05.03.2026. | Zur Ausschreibung

323. Zoom-Stammtisch: Offene Runde

Wann: 6. März 2026 um 20:00 Uhr Wo: https://us02web.zoom.us/j/85843148827 Liebe Genoss:innen, Einladung zum offenen Zoom-Stammtisch heute um 20 Uhr! Heute heißt …

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Q&A: Wie läuft die Programmdebatte?

Wann? 10 März 2026 um 16:30 Uhr Wo? online Ihr habt Fragen zur Programmdebatte? Hier könnt ihr sie niedrigschwellig stellen. Was …

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Diskussion/Vortrag: Wer hat Angst vorm Regenbogen? Warum Diversität kein Problem, sondern die Lösung sein kann

Wann? 13.03.2026, 17:00 - 19:00 Uhr Wo? Bürgerhaus Wendische Kirche, Baderstr. 10, 01968 Senftenberg/Zły Komorow Themen wie Migration, Gleichstellung, Klimapolitik, sexuelle …

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Seminar: Kritik des Faschismus mit Moritz Zeiler

Wann? 3 März 2026 um 19:00 Uhr Wo? Lothar-Bisky-Haus, Alleestraße 3, 14469 Potsdam Antifaschistische Kritik und Praxis ist immer wieder mit der …

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324. Zoom-Stammtisch: Genug für Alle - linke Steuerpolitik mit Doris Achelwilm, MdB aus Bremen und steuerpolitische Sprecherin der Linksfraktion

Wann? 13 März 2026 um 20:00 Uhr Wo? online

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Q&A: Wie läuft die Programmdebatte?

Wann? 18 März 2026 um 18:30 Uhr Wo? online Ihr habt Fragen zur Programmdebatte? Hier könnt ihr sie niedrigschwellig stellen. Was …

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325. Zoom-Stammtisch mit Candy Boldt-Händel

Wann? 20 März 2026 um 20:00 Uhr Wo? online

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