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19. September 2025

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Wohnen. Gesundheit. Soziales.

Liebe Genoss*innen,

die Umfragen drehen sich – doch die Probleme bleiben: Mieten explodieren, Ärzte fehlen, soziale Sicherheit bröckelt.

👉 Die Linke hat die Antworten:
  • 🏠 Bezahlbarer Wohnraum statt Mietwucher
  • ⚕️ Gesundheit für alle, nicht nur für wenige
  • 🤝 Soziale Sicherheit statt Spaltung
SPD + BSW verspielen Vertrauen – und stärken damit nur die AfD.

Wir stellen die richtigen Fragen. Wir haben die Lösungen.

Für ein Brandenburg, in dem alle gut leben können.

Aus den Kreisen

Oberhavel: Wahlkampfveranstaltung mit Stefanie Rose und Heidi Reichinnek in Oranienburg

Am Abend des 18. September 2025 lud Die Linke Oranienburg zu einer großen Wahlkampfveranstaltung am Bollwerk ein. Im Mittelpunkt stand die Bürgermeisterkandidatin Stefanie Rose, die gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag Heidi Reichinnek vor rund 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern sprach.

Das Publikum war bunt gemischt – von jungen Menschen über Familien bis hin zu Seniorinnen und Senioren nutzten viele Oranienburgerinnen und Oranienburger die Gelegenheit, mit der Kandidatin ins Gespräch zu kommen. Für musikalische Begleitung sorgte die Band Blazyczinski, die mit ihrer Musik zu einer lockeren und offenen Atmosphäre beitrug.

Inhalte und Schwerpunkte

Nach der Eröffnungsrede von Sebastian Walter, Vorsitzender der Linksfraktion im Brandenburger Landtag, der Stefanie Rose mit einem klaren Bekenntnis unterstützte, stellte die Bürgermeisterkandidatin ihre Schwerpunkte für die Stadt Oranienburg vor.
Dabei ging es unter anderem um:
  • die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Oranienburg,
  • die Stärkung von Jugendsozialarbeit und Jugendkultur,
  • die Bereitstellung von Hygieneprodukten im öffentlichen Raum,
  • eine soziale Lösung zur Altersteilzeit für Beschäftigte der Stadtverwaltung,
  • sowie um das gemeinsame und respektvolle Zusammenleben in einer vielfältigen Stadtgesellschaft.
In den Beiträgen von Stefanie Rose und Heidi Reichinnek wurde deutlich, welche zentrale Rolle eine Bürgermeisterin für die Gestaltung der Stadt hat. Beide betonten, wie wichtig es sei, den gesellschaftlichen Diskurs wieder stärker auf soziale Themen, Solidarität und konkrete Lösungen vor Ort zu lenken.

Offener Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern

Im Anschluss beantwortete Stefanie Rose zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Ihre sachlichen und klaren Antworten überzeugten viele Zuhörerinnen und Zuhörer, insbesondere ihr Versprechen, die Jugend- und Schulsozialarbeit konsequent zu fördern und auszubauen.

Die Veranstaltung am Bollwerk zeigte, dass es Stefanie Rose gelingt, wichtige Zukunftsthemen mit den Menschen direkt vor Ort zu diskutieren – in einer positiven, lebendigen und gemeinschaftlichen Atmosphäre.

Potsdam: Vorbei an den Leuten mit langfristigen Folgen

In unerwartet zügiger, aber erwartet konsequenter Manier spurt die Potsdamer Stadtverwaltung vor dem Land und vor allem vor der Hasso-Plattner-Foundation und will mit ihrem Vorstoß, bei der SVV am kommenden Mittwoch die „Leitentscheidung zur Entwicklung des Hasso-Plattner-Instituts am Campus Griebnitzsee und zur Schaffung eines neuen Universitätscampus auf dem Brauhausberg“ sofort zu beschließen. Möglich machte das eine kurzfristig unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ angestrengte Abstimmung im Bauausschuss. Tobias Woelki, Vorsitzender der Linksfraktion in der Potsdamer SVV und Katharina Swinka, Sonderbeauftragte des StuPa der Uni Potsdam für den Umzug von Griebnitzsee zum Brauhausberg geben dazu folgende Statements ab:

„Erneut werden wir als Studierende der Universität Potsdam, des Campus Griebnitzsee, direkt zu Beginn des Entscheidungsprozesses übergangen. Politik kann nur mit Einbeziehung der Betroffenen funktionieren und nicht unter dem Deckmantel der schnellen Abwicklung eines Vorhabens, das Tausende Menschen heute und in Zukunft betreffen wird. Solche Art der Politik wirft nicht nur ein entsprechendes Bild auf den Umzug an den Campus Brauhausberg, sondern zeigt auch, wie relevant die Meinung der Studierenden der Landeshauptstadt Potsdam und ihren Vertreter*innen ist. Der einzig richtige Weg ist nun, den Beschluss der Leitentscheidung zu vertagen und Bürger*innen, Studierende - uns - miteinzubeziehen.“ – so Swinka.

"Was am Dienstag im Bauausschuss passiert ist, war keine transparente Debatte, sondern eine Inszenierung von Beteiligung. Unter 'Sonstiges' einen Sofortbeschluss über die Leitentscheidung zum Brauhausberg durchzudrücken. Das heißt: vorbei an Ausschüssen, vorbei an der Stadtgesellschaft und besonders vorbei an den Studierenden. Offensichtlich wissen SPD, CDU und Grüne sehr genau, welche verheerenden Auswirkungen der Ausverkauf der Wohnheime auf die ohnehin angespannte Lage der Studierenden haben wird und versuchen deshalb, die Entscheidung möglichst geräuschlos durchzuwinken. Wenn die Planungshoheit zudem nicht bei der Stadtplanung, sondern bei der Wirtschaftsförderung liegt, ist völlig klar, wohin die Reise geht: Weg von öffentlichem Eigentum und Handlungsspielräumen, hin zu einer Black Box, in der ein Milliardär sein Selbstverwirklichungsprojekt auf Kosten der Stadt durchsetzt. Wir als Linke lehnen das entschieden ab.", fügt Tobias Woelki hinzu.

Aus den Zusammenschlüssen

LAG Linke Frauen: Mitgliederversammlung der LAG – Wahl der Sprecherinnen

Am Freitag, den 12. September 2025, hat die LAG Linke Frauen im Landesverband Die Linke Brandenburg auf ihrer Mitgliederversammlung ihre Sprecherinnen gewählt.
Die neuen Sprecherinnen sind:


  • Helene Brust, KV Havelland
  • Anja Günther, KV Potsdam
  • Anja Jack, KV Uckermark
  • Phieby Nicole Skadow, KV Teltow-Fläming
  • Sibylle Wallat-Schwarz, KV Havelland
Damit vertreten sie die derzeit 72 Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft.
Die LAG Linke Frauen verfolgt das Ziel, feministische Politik in allen Kreisverbänden und Gremien der Partei zu verankern und aktuelle gleichstellungspolitische Themen einzubringen. Wichtige Schwerpunkte sind der Schutz vor Gewalt und die Evaluierung des entsprechenden Bundesgesetzes. Aus Sicht der LAG müssen alle Frauen – auch geflüchtete und Trans Frauen – wirksam geschützt werden. Ebenso wendet sich die LAG entschieden gegen den geplanten Entzug oder die Kürzung von Mitteln für Frauenhäuser und Beratungsstellen.

Darüber hinaus plant die LAG Linke Frauen eine enge Zusammenarbeit mit der Bundestagsfraktion und dem Bundesvorstand der Partei sowie mit den kommunalen Abgeordneten. Auf der Agenda stehen unter anderem: die aktive Mitarbeit im Frauenpolitischen Rat des Landes, der Kampf gegen den § 218 und für das Selbstbestimmungsrecht, Frauengesundheit auch im ländlichen Raum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Stärkung des Ehrenamts von Frauen. Ein Blick auf die aktuellen Bürgermeister:innenwahlen in Brandenburg zeigt, wie viel noch zu tun ist: Drei Viertel aller Kandidierenden sind Männer.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Kampf gegen latenten Sexismus – in der Gesellschaft ebenso wie innerhalb der Partei. Als ersten Schritt setzt sich die LAG Linke Frauen für die Einrichtung einer Vertrauensgruppe beim Landesparteivorstand sowie für intensive Schulungen der Zuständigen ein.
Auch kommunalpolitisch will die LAG Linke Frauen Impulse setzen: So sollen Abgeordnete dafür gewonnen werden, sich für die kostenlose Bereitstellung von Hygieneartikeln an allen Schulen einzusetzen.

Am 29. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, wird sich die LAG Linke Frauen an Aktionen beteiligen und eigene Initiativen anregen.
Wir sind laut, sichtbar und unbequem – für eine gerechtere Gesellschaft. Jede Genossin und Sympathisantin ist bei uns herzlich willkommen und herzlich eingeladen, mitzuwirken.

Kontakt: lag-frauen@dielinke-brandenburg.de

Eure Sprecherinnen der LAG Linke Frauen

Aus dem Bundesverband

Ines Schwerdtner: Deutschland-Ticket: Bundesregierung darf Preis nicht steigen lassen!

Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, fordert von der Bundesregierung, den Preis für das Deutschland-Ticket stabil zu halten und die zusätzlichen Kosten für zu übernehmen.

„Der Bund muss die Erhöhung des Deutschland-Tickets rückgängig machen und die zusätzlichen Kosten übernehmen. Wer wie die Bundesregierung bis 2029 mehr als 100 Milliarden in die Bahn stecken will, kann uns doch nicht erzählen, dass da keine 800 Millionen für das Deutschland-Ticket übrig sind. Weil die schwarz-rote Koalition die zusätzlichen Kosten nicht tragen will, müssen wir alle fünf Euro mehr pro Monat für das Ticket bezahlen. Im Jahr sind das 60 Euro. Für einen Bundesverkehrsminister mit seinem üppigen Gehalt mögen das Peanuts sein. Doch für alle, die genau rechnen müssen, um über den Monat zu kommen, ist das ein Schlag ins Kontor.

Wer jetzt die Preise erhöht, vergrault viele Passagiere und gefährdet den Erfolg des Deutschland-Tickets. Schon jetzt sagen viele, dass sie mit 58 Euro die Schmerzgrenze erreicht haben. Das Leben wird immer teurer und für viele unbezahlbar. Wir müssen die arbeitenden Menschen endlich entlasten. Ein günstiges Nahverkehrs-Ticket ist für alle besser – es entlastet die Menschen, die verstopften Straßen und die Umwelt. Deshalb müssen wir schauen, wie wir das Ticket noch attraktiver machen und den Preis deutlich senken. Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen richtig stellen, sonst endet das Deutschland-Ticket auf dem Abstellgleis.“

Veranstaltungen

Filmvorführung und Gespräch zu Solo Sunny

Ort: Treff 23 Bernau, Breitscheidstraße 43 B, 16321 Bernau
Zeit: Donnerstag, 25.9.2025, 18:00 Uhr

SunnyDer letzte Film von Konrad Wolf war sein größter Publikumserfolg. In Ost- und Westdeutschland wur-de er gleichermaßen verstanden. Denn, so Wolf, er „wendet sich gegen die schleichende Unmensch-lichkeit im Alltag“. Für ihre Darstellung einer selbstbewussten Außenseiterin erhielt Renate Krößner bei der Berlinale 1980 den Silbernen Bären. Der Film erhielt den internationalen Filmkritiker-Preis und den Leserpreis der Berliner Morgenpost.

Sunny lebt im bröckelnden Prenzlauer Berg. Sie hat dem eintönigen Dasein als Fabrikarbeiterin den Rücken gekehrt und tingelt mit ihrer Band durch die Provinz. Sie träumt von einer Solo-Karriere, doch die Wirklichkeit bleibt unglamourös. Die Nachbarn stören sich an ihrem Lebenswandel; die Männer können ihre Ansprüche nicht erfüllen; das Publikum reagiert borniert und die Band wirft sie schließ-lich raus. Aber Sunny gibt nicht auf … In Solo Sunny trifft ein individueller Glücksanspruch auf eine verhärtete Gesellschaft.

Der Film verhandelt wichtige Fragen : Wie frei darf der Einzelne in einer sozialistischen Gesellschaft sein? Wie sehr muss er sich dem Kollektiv, den tatsächlichen oder verordneten Gemeinschaftsinteres-sen fügen?

https://kommunalpolitisches-forum-brandenburg.de/

Ausschreibungen

  • Der Parteivorstand der Partei Die Linke sucht zum nächstmöglichen Termin unbefristet eine*n Mitarbeiter*in (m/w/d) für Politische Bildung (Vollzeit) | Weiterlesen
  • Der Parteivorstand der Partei Die Linke sucht zum nächstmöglichen Termin unbefristet zwei Mitarbeiter*innen (m/w/d) für Organisierende Mitgliederarbeit (Vollzeit) | Weiterlesen

Diskussion/Vortrag: Pünktlich wie die Eisenbahn? Mythen und Fakten zur Deutschen Bahn– mit Tim Engartner und Luigi Pantisano

Veranstaltungsort Online Zeit 21.10.2025, 18:00 - 19:30 Uhr Zum 1. Januar 1994 entstand aus der westdeutschen Bundesbahn und der ostdeutschen …

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Diskussion/Vortrag: Einführung in die wichtigsten Denker und Denkerinnen des Marxismus

Veranstaltungsort Online Zeit 21.10.2025, 18:00 - 20:00 Uhr In der Veranstaltungsreihe wollen wir in jeder Veranstaltung eine/einen marxistische/n Denker/in vorstellen …

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Diskussion/Vortrag: Palästinensische & Israelische Zivilgesellschaften im Krieg. Gespräch mit Dr. Katja Herrmann und Gil Shohat

Veranstaltungsort Cafe Zelig Friedrich-Ebert-Str. 21 03044 Cottbus Zeit 28.10.2025, 18:00 - 20:00 Uhr Der Krieg im Gazastreifen infolge des Hamas-Massakers vom …

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Diskussion/Vortrag: Die linke Zivilgesellschaft und Friedensbewegung in Israel Gespräch mit Gil Shohat

Veranstaltungsort Allerhand-Projekt August-Bebel-Str. 20a 15344 Strausberg Zeit 29.10.2025, 18:00 - 20:00 Uhr Die jüngste kriegerische Eskalation zwischen Israel und seinen Nachbarn …

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Beratung der Kreisvorsitzenden

Ort: online Zeit: 06 Nov. 2025 um 18:00 Uhr

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Landesvorstandssitzung

Ort: Lothar-Bisky-Haus, Alleestraße 3, 14469 Potsdam & online Zeit: 14 Nov. 2025 um 17:00 Uhr

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3. Tagung des 9. Landesparteitages

Ort: Seminaris Seehotel Potsdam Zeit: 29 Nov. 2025 ab 10:00 Uhr alle Infos auf www.dielinke-brandenburg.de/parteitag

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Landesvorstandssitzung

Ort: Lothar-Bisky-Haus, Alleestraße 3, 14469 Potsdam & online Zeit: 5 Dez. 2025 um 17:00 Uhr

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