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30. Oktober 2026

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Wir stehen hinter Elif Eralp und der Linken in Berlin

Seit dem historischen Wahlsieg der Berliner Linken erleben wir fast täglich neue Angriffe auf unsere Spitzenkandidatin Elif Eralp und den Landesverband. Unterstellungen, Unwahrheiten und persönliche Angriffe sollen jene diskreditieren, die den Auftrag erhalten haben, Berlin gerechter zu machen. Als Spitzenkandidatin hat Elif Eralp maßgeblich zum besten Wahlergebnis der Linken in Berlin beigetragen. Sie steht für die Hoffnung auf eine Politik, die bezahlbare Mieten, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Sicherheit für alle in den Mittelpunkt stellt.

Der neueste Tiefpunkt der Angriffe ist die Berichterstattung des Spiegel. Dass eine interne Äußerung, in der Elif ihre Sorge um die Sicherheit ihrer Familie ausdrückt, medial ausgeschlachtet und auf die Titelseite gehoben wird, entsetzt uns. Elif ist gerade auch deshalb gewählt worden, weil sie Politik anders und nahe bei den Menschen macht. Dass Elif sich angesichts anhaltender Anfeindungen Sorgen um ihre Familie macht, ist nachvollziehbar. Ihr diese persönliche Sorgen vorzuhalten, um Zweifel an ihrer Professionalität zu schüren, ist perfide.

Wir erinnern uns an die öffentliche Kampagne gegen Zohran Mamdani in New York, die mit ähnlichen Unterstellungen geführt wurde: Wo Linke mächtigen Interessen den Kampf ansagen, sind sie Angriffen ausgesetzt, die bis ins Persönliche gehen und vor Unwahrheiten nicht Halt machen. Und Elif ist bereit, sich mit Lobbyinteressen und den Immobilienkonzernen anzulegen, um ein besseres Leben für die Menschen in Berlin durchzusetzen.

Die Berlinerinnen und Berliner haben Die Linke gewählt, weil sie eine andere Politik wollen – und eine Regierende Bürgermeisterin, die Politik anders macht. Dafür steht Elif Eralp.
Deswegen wird sie angegriffen. Deswegen stehen wir geschlossen hinter ihr.

Aus den Kreisen

Märkisch-Oderland: Ideenkarussell – Was in MOL funktioniert und was davon bei euch klappen kann

Viele Neumitglieder, die sich aktiv einbringen, Aktionen in der Stadt und auf dem Land: Im Kreisverband Märkisch-Oderland ist gerade einiges in Bewegung. Das ist kein Selbstläufer und kein Beweis, dass dort alles richtig läuft — aber nach viel Ausprobieren, Verwerfen und Neuversuchen sind einige Methoden übrig geblieben, die gut funktionieren. Weil immer mehr Genoss*innen danach fragen, startet der KV MOL jetzt ein Ideenkarussell.

Zum Auftakt stellen die Genoss*innen in einem kompakten Online-Workshop je zwei Praxisbeispiele aus drei Bereichen vor: Kampagnenarbeit, ländlicher Raum und Parteistruktur. Sie erzählen, wie sie vorgegangen sind, was sich bewährt hat und wo sie selbst noch Fragen haben. Danach geht es um eure Rückmeldungen: Was könnte in anderen Kreisverbänden funktionieren? Wo seht ihr Hürden? Was läuft bei euch anders, aber besser?

Im zweiten Schritt wird es konkret: Bei einem Präsenz-Workshop in Strausberg geht es in eine Art kollegiale Fallberatung gemeinsam überlegen, wie man mit Hindernissen umgeht und wie sich Kreisverbände gegenseitig unterstützen können. Funktioniert das Format, soll das Karussell künftig mit Ideen aus weiteren Kreisverbänden weitergedreht werden.

Eingeladen sind alle, die die Arbeit vor Ort weiterentwickeln wollen, ob im Kreisvorstand, an der Basis oder anderweitig engagiert. Mitbringen müsst ihr nur Neugier und Lust auf Austausch.

Ideenkarussell light: Praxisbeispiele aus MOL
Mittwoch, 4. November, 18:00-19:30 Uhr
online: Zum Zoom-Meeting

Ideenkarussell intensiv: gemeinsam Pläne schmieden
Sonntag, 22. November, 13:00-16:00 Uhr
Geschäftsstelle Die Linke, Strausberg, Große Straße 45

Hier anmelden, damit die Genoss*innen besser planen können.

Potsdam: Finanzkrise im Klinikum EvB – Rathausspitze wusste Bescheid und haben Stadtverordnete den Haushalt im Blindflug beschließen lassen

Schon einen Monat vor dem Haushaltsbeschluss saßen die Oberbürgermeisterin und zwei Beigeordnete mit dem Klinikum am Tisch. Zwei Tage vorher lag ein Bedarf von mehr als 30 Millionen Euro schriftlich vor.

Oberbürgermeisterin Aubel wurde am 23. Februar 2026 bei der Klausurtagung mit dem Klinikum Ernst von Bergmann und den Geschäftsbereichsleitenden 1 und 3 über zusätzliche Investitionsbedarfe informiert. Am Abend des 23. März lag ihrem Büro das Schreiben der Geschäftsführung vor: mehr als 30 Millionen Euro für ein neues Krankenhausinformationssystem und die IT-Sicherheit. Zwei Tage später, am 25. März, beschlossen die Stadtverordneten den Haushalt 2026. Der Bedarf spielte dabei keine Rolle. Das geht aus der Antwort der Verwaltung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion (26/SVV/0882) hervor.
Sieben Monate später steht das Klinikum finanziell mit dem Rücken an der Wand und plötzlich ist der Teilverkauf eine „Option“. | Weiterlesen

Oranienburg: Willnat unterstützt Jugendproteste gegen Sozialabbau und Militarisierung

Die Bundestagsabgeordnete Christin Willnat unterstützt ausdrücklich die Proteste von „Gen Z regelt“ am 31. Oktober. Sie ruft auch die älteren Generationen auf, nicht nur zuzuschauen, sondern sich solidarisch an die Seite der jungen Menschen zu stellen.

Willnat fordert Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit und bezahlbares Leben statt Aufrüstung und appelliert an die Polizei, mit einer konsequenten Deeskalationsstrategie die Versammlungsfreiheit zu schützen. | Weiterlesen

Aus den Zusammenschlüssen

KPF: Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 10. Januar

Am Sonntag, 10. Januar 2027, ziehen wir wieder zum Friedhof der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde, zu den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Kommunistische Plattform möchte die LL-Demonstration zur größten Winterfriedensdemonstration des kommenden Jahres machen und bittet um eure Unterstützung.

Mobilisieren: Werbt ab sofort überall, wo es euch möglich ist, für die Teilnahme. Den Bündnisaufruf findet ihr hier.

Kuba-Solidaritätsblock: Erstmals wird es einen eigenen Block für die Solidarität mit Kuba und allen fortschrittlichen Kräften Lateinamerikas geben. Er läuft an der Spitze der Demo, direkt hinter dem Offenen Block und vor der DKP. Die KPF ruft ihre Mitglieder auf, sich vor allem dort einzureihen.

Ordner*innen gesucht: Für die Absicherung des Demonstrationszuges werden noch Ordner*innen gebraucht. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bis zum 15. November mit Handynummer bei kpf@bag.die-linke.de oder kpf@dielinke-brandenburg.de.

Aus dem Bundestag

Christian Görke: Übergewinne der Ölmultis besteuern

Angesichts von Meldungen zu hohen Quartalsgewinnen Europäischer Ölkonzerne erklärt Christian Görke MdB als finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke:

"Es ist offensichtlich und ungerecht: Bizarre Quartalsgewinne der Ölmultis, weil die Menschen bei diesen Mondpreisen an der Zapfsäule massiv draufzahlen. Dass die Bundesregierung dem weiterhin tatenlos zusieht, ist und bleibt unterlassene Hilfeleistung. Der Kanzler tut so, als gäbe es überhaupt keine Übergewinne, und der Finanzminister behauptet, man könnte die Besteuerung dieser Gewinne nur auf EU-Ebene regeln. Beides ist Unfug: Übergewinne kann man definieren und man kann sie national in einem Land besteuern. Polen hat es jetzt beschlossen, Portugal steht kurz davor. Klingbeil und die SPD dürfen sich jetzt nicht weiter hinter der EU verstecken. Sie könnten sofort ein neues Gesetz in den Bundestag einbringen, angelehnt an das von 2022, das wäre überhaupt kein Problem."

Aus dem Europaparlament

Martin Günther: Superreiche müssen Verantwortung übernehmen

Die reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung verursachen laut einem neuen Oxfam-Bericht mehr Treibhausgase als die ärmsten 3,5 Milliarden Menschen zusammen. Während Superreiche mit Privatjets und Superyachten die Klimakrise anheizen, leiden vor allem Menschen mit geringen Einkommen und Länder des Globalen Südens unter den Folgen.

Klimaschutz muss sozial gerecht sein. Deshalb müssen wir Superreiche und besonders klimaschädlichen Luxus stärker besteuern, mehr in den Klimaschutz investieren und wirtschaftlich schwächere Länder unterstützen. Die Kosten der Klimakrise dürfen nicht diejenigen tragen, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben. |
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Stellenausschreibungen

Regionalmitarbeiter*in in Erfurt (w/d/m, Teilzeit, unbefristet)

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Regionalmitarbeiter*in in Erfurt (w/d/m, Teilzeit, unbefristet).

Die Bewerbungsfrist ist der 19.11.2026.

Die Ausschreibung findet ihr unter diesem Link: Ausschreibungen - Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Sachbearbeiter*in im Studienwerk (Förderprogramme) - (w/d/m, Vollzeit, Krankheitsvertretung)

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 01.12.2026 eine*n Sachbearbeiter*in im Studienwerk (Förderprogramme) - w/d/m, Vollzeit. Es handelt sich um eine befristete Krankheitsvertretung bis zum 31.05.2027.

Die Bewerbungsfrist ist der 09.11.2026.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 20. und/oder am 23.11.2026 in Berlin statt.
Die Ausschreibung findet ihr unter diesem Link: Ausschreibungen - Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Studentische Hilfskraft in der IT (w/d/m, Teilzeit, befristet)

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Studentische Hilfskraft in der IT (w/d/m, Teilzeit, befristet).

Die Bewerbungsfrist ist der 08.11.2026.

Die Ausschreibung findet ihr in Kürze unter diesem Link: Ausschreibungen - Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Termine

We Are The Working Dead! – Der Zombiemythos als Kapitalismusmetapher

Wann? 30 Okt. 2026 um 18:00 Uhr Wo? Lothar-Bisky-Haus, Alleestraße 3, 14469 Potsdam Kein Monster ist in der Gegenwartskultur so präsent …

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359. Zoomstammtisch mit Ulrike Grosse-Röthig, Landtagsabgeordnete in Thüringen

Wann? 30 Okt. 2026 um 20:00 Uhr Wo? online

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Konferenz: Zukunft der Industrie - unsere Jobs sind mehr wert als ihre Profite

Wann? 31 Okt. 2026 um 11:00 Uhr Wo? Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A, Berlin Große Teile der deutschen Industrie befinden …

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Konferenz: Zukunft der Industrie - unsere Jobs sind mehr wert als ihre Profite

Ideenkarussell: mit Beispielen aus Märkisch-Oderland

In den letzten Wochen haben uns immer wieder Genoss*innen gefragt, wie bei uns eigentlich dieses oder jenes läuft. Gerade ist …

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Der Zoomstammtisch wird Landesarbeitsgemeinschaft!

Der Zoomstammtisch wird Landesarbeitsgemeinschaft!
Wann? 6 Nov. 2026 um 19:00 Uhr Wo? online Was 2020 als Corona-Idee begann, ist längst ein fester politischer Treffpunkt geworden. …

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Sitzung des Landesvorstandes

Wann? 17 Nov. 2026 um 18:00 Uhr Wo? online

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Ideenkarussell: mit Beispielen aus Märkisch-Oderland

In den letzten Wochen haben uns immer wieder Genoss*innen gefragt, wie bei uns eigentlich dieses oder jenes läuft. Gerade ist …

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