Zum Rücktritt von Sebastian Walter

Im Ergebnis der gestrigen Beratung des Landesvorstandes und der Kreisvorsitzenden erklärt Landesgeschäftsführer Stefan Wollenberg:

„Sebastian Walter hat am 10.12. gegenüber dem Landesvorstand und den Kreisvorsitzenden schriftlich seinen Rücktritt vom Landesvorsitz erklärt. Der Landesvorstand hat seine Erklärung zur Kenntnis genommen und gemeinsam mit den Kreisvorsitzenden beraten.

Die Klärung teils auch presseöffentlich verbreiteter Vorwürfe war und ist Gegenstand innerparteilicher – und zum Schutz der Betroffenen – vertraulicher Prozesse. Die Vertrauensgruppe der Bundespartei hat dem Landesvorstand Handlungsempfehlungen übermittelt. Deren Umsetzung hat der Landesvorstand einstimmig beschlossen. Ein Teil der Empfehlungen ist durch den Rücktritt von Sebastian Walter bereits umgesetzt.

Bestehende finanzielle Verbindlichkeiten werden im Rahmen einer Ratenzahlungsvereinbarung ausgeglichen.

Unsere Partei steht unmissverständlich für einen diskriminierungsfreien, geschlechtergerechten, ehrlichen und wertschätzenden Umgang untereinander und in der Gesellschaft insgesamt. Diesem Anspruch stellen wir uns als lernende Organisation. Für die Umsetzung dieser Prinzipien ist die Arbeit der Vertrauensgruppe entscheidend – sie verdient Dank und Respekt.

Für uns ist klar: Konsequentes, transparentes und schnelles Handeln ist Voraussetzung dafür, Vertrauen in politische Arbeit zu erhalten. Und uns ist klar: Mit der Übernahme von politischer Verantwortung geht auch Anstand, Haltung und Ehrlichkeit einher. Das erwarten Wählerinnen und Wähler ebenso wie Genossinnen und Genossen.“