Stephan Wende: Bildungskonzepte aus dem Mittelalter

Die jüngst veröffentlichten bildungspolitischen Eckpunkte der Brandenburger AfD sind eine Kampfansage an Demokratie und Chancengerechtigkeit. Brandenburgs Schulen brauchen eine Bildungsoffensive statt Kürzungen, sagt der stellvertretende Landesvorsitzende der Linken, Stephan Wende:

„Brandenburgs Schulen brauchen massive Investitionen in Gebäude, Ausstattung und ins Personal. Moderne Bildung heißt gleiche Chancen für jedes Kind, heißt individuelle Förderung und multiprofessionelle Teams, die Kinder stärken und ihnen eine eigenständige Entwicklung ermöglichen. Dabei müssen vor allem jene Kinder unterstützt werden, deren Startchancen – aus welchen Gründen auch immer – nicht ideal sind. Langes gemeinsames Lernen statt früher Selektion, die Förderung einer Kultur des Miteinanders und der gegenseitigen Unterstützung sowie aktive Demokratiebildung sind wichtige Beiträge, die unsere Schulen zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten können.

Die Forderungen der AfD sind ein Bildungskonzept aus dem Mittelalter. Sie sind ein weiter Versuch, die Gesellschaft zu spalten und ein frontaler Angriff auf Brandenburger Lehrkräfte und Familien. In weiten Teilen sind sie schlicht verfassungswidrig – denn das Recht auf Bildung hat Verfassungsrang. Wer unter dem Deckmantel der Entideologisierung Schulen gleichschalten will, trifft auf unseren entschiedenen Widerstand.

Brandenburg braucht Schulen, die kein Kind zurücklassen!“