Bürgermeisterwahl Strausberg: Es darf kein Zweifel bleiben!

Die Annullierung der Bürgermeisterwahl in Strausberg aufgrund des im Raum stehenden Manipulationsverdachtes ist alternativlos. Der Bürgermeisterkandidat der Strausberger Linken, Knut-Sören Steinkopf sagt:

„Unabhängig davon, in welchem Umfang sich der Verdacht bestätigt, ist der Schaden für unsere Demokratie schon jetzt unermesslich. Wählerinnen und Wähler müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Stimme zählt – und gezählt wird. Auf das Ergebnis einer demokratischen Wahl darf nicht einmal der Schatten eines Zweifels fallen! Es zeigt sich einmal mehr: wenn der Staat hoheitliche Aufgaben aus der Hand gibt und öffentliche Dienstleistungen wie hier die Post privatisiert, kann das fatale Folgen haben. Auch in der Wiederholungswahl trete ich an: für ein solidarisches Strausberg, das Beteiligung ernst nimmt und Mitbestimmung ermöglicht.“

Linken-Landesvorsitzende Katharina Slanina ergänzt: „Staat und Verwaltung müssen sicherstellen, dass Wahlen sicher vor Manipulation durchgeführt werden können. Dieser Verantwortung wurde in Strausberg offenbar nicht nachgekommen. In einer Situation, in der die Demokratie ohnehin ständigen Angriffen ausgesetzt ist, ist dies besonders fahrlässig. Die Vorgänge müssen umfassend aufgeklärt werden. Wer immer neuer Bürgermeister oder neue Bürgermeisterin wird, hat da eine große Aufgabe vor sich.“

„Die Strausbergerinnen und Strausberger rufe ich auf, sich nicht irritieren oder entmutigen zu lassen, Es liegt in ihrer Hand zu entscheiden, wie sich Strausberg künftig entwickelt. Ich stehe für eine Stadt für alle – statt eines Selbstbedienungsladens für einige.“, so Steinkopf abschließend.