Equak-Pay-Day 2026

Equal Pay Day: Gleichberechtigung – endlich auch auf dem Lohnzettel!

Bis zum heutigen Tag haben Frauen rein rechnerisch umsonst gearbeitet. Darauf macht der „Equal Pay Day“ symbolisch aufmerksam. Die Linke setzt sich für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern ein.

 „Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist kein Naturgesetz, sondern politisches und gesellschaftliches Versagen! Gleiche Arbeit muss endlich gleich bezahlt werden – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Lebenssituation. Lohngerechtigkeit stärken heißt: transparente Entgeltstrukturen, Mitbestimmung in Betrieben, gesetzliche Regelungen zur Lohntransparenz und eine Politik, die derzeit unbezahlte Sorge- und Care-Arbeit sichtbar macht und fair entlohnt. Solange Frauen im Durchschnitt bis zu mehreren Wochen länger arbeiten müssen, um auf das gleiche Jahresgehalt wie ein Mann zu kommen, zeigt sich: Gleiche Rechte sind noch lange nicht gleiche Lebensrealitäten.“, sagt Sibylle Wallat Schwarz, Mitglied des Landesvorstandes und Sprecherin der LAG Frauen.

„Der europäische Vergleich fällt für Deutschland verheerend aus, wie Zahlen von Eurostat zeigen: Mit Estland, Österreich, Ungarn und Tschechien gehört Deutschland zu den Schlusslichtern in der EU. Während die Lohnlücke hier 16% beträgt, sind es z.B. im Nachbarland Belgien nur 1% und in Italien 2%. In Luxemburg verdienen Frauen gar 1% mehr als Männer im gleichen Job. Statt also zynische und realitätsferne Debatten über „Lifestyle-Teilzeit“ zu führen, sollte sich Kanzler Merz lieber darum kümmern, dass das eigentlich selbstverständliche Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit endlich auch in Deutschland durchgesetzt wird!“, fordert Yasmin Kirsten, stellvertretende Landesvorsitzende.